Wir hoffen, dass viele Menschen diesen Bericht lesen, verbreiten und inne behalten!
Haben sie aber bitte Verständnis dafür, dass wir nicht erlauben ohne schriftliche Genehmigung unserseits diesen Bericht zu kopieren und anderweitig zu veröffentlichen.
Im Falle der Missachtung müssen wir rechtliche Schritte einleiten.
DANKE

VORHER:

mit Genehmigung der BZ, Fotograf S. Meissner

NACHHER:

© copyright staffordshire-hilfe


Es war einmal..... ANGEL, dieses ist wohl war und leider kein Märchen.

Ein American Staffordshire Terrier Rüde namens ANGEL begleitete die Berliner durch rege Presseberichte im Herbst letzten Jahres. Unter anderem berichtete die Zeitung BZ.

Angel liess sich etwas zu Schulden kommen! Er schnappte nach dem zweijährigen Sohn der Familie. Beide waren ohne Aufsicht und der Rüde frass ein Schweineohr. Es ging zu ungunsten des Kindes aus, beim Zuschnappen wurde die Nasenspitze des Kleinkindes erheblich verletzt.

Angel wurde behördlich eingezogen und wurde dem "Tierschutz" zur Obhut überstellt.
Damit begann sein Leidensweg.

Der Leidensweg von Angel ist beendet: ANGEL IST TOT!

Eine unglaubliche Geschichte konnten wir verfolgen oder war sie überhaupt so unglaubwürdig...
Sind nicht manchen von uns solche "Abläufe" wohl bekannt?

Wut, Trauer und nicht gerade die besten Wünsche für die Verantwortlichen sind in unseren Köpfen...

Zu den folgenden Veröffentlichungen (aus der Akte der Strafanzeige gegen das Tierheim Berlin und dem Tierschutzzentrum Weidefeld, beides Einrichtungen des Deutschen Tierschutzbundes) sollten sie sich Zeit zum Lesen nehmen, um zu verstehen welche Ignoranz von Menschen und ich möchte sagen Eitelkeiten eines gewissen, in Deutschland allen bekannten Herren, sich hier spiegeln.

Als Anmerkung zu dem Gutachten einer uns ebenfalls allen bekannten Ethologin:
Dieses Gutachten wurde am 30.03.2004 erstellt, 14 Tage nachdem wir Angel in einem höchst schlechtem Zustand fotografiert haben. Der Hund sieht sehr plötzlich erheblich "rundlicher" aus. Innerhalb dieser kurzen Zeit einen derartig abgemagerten Hund so hinzubekommen, erfordert doch einiges Geschick! Unserer Meinung nach ging dieses nicht mit Streicheleinheiten und gekochten Nudeln. Uns und anderen Vereinen gelingt dieses bei einem solchen Verfall jedenfalls nicht so schnell, jedenfalls nicht auf gesunde Art und Weise!
Auch der Bauch des Hundes (auf den Fotos vom Gutachten) lässt schon auf eine evtl. Aszites (Bauchwassersucht) hinweisen. Angel wirkte dort wie im neunten Monat tragend!
Frau ......... betätigte sich gleich noch als praktizierender Tierarzt im orthopädischen Bereich und konnte per Augenblick erkennen, dass Angel an einer Besonderheit im Wirbelsäulenbereich leidet. Es handelt sich um eine Lordose im Bereich der Lendenwirbel und die Brustwirbel würden kyphotisch anmuten. Ein Knick zwischen den Bereichen könnte man auf eine frühere Verletzung zurück führen und die Brustwirbel sind asymmetrisch angeordnet. So lassen ihn bestimmte Positionen zunächst mager aussehen.
AHHH JA!!!
Frau ....... hat wohl die Fotos vergessen die ich ihr zugesandt hatte. Der Hund sieht darauf ja auch nur mager aus... ......ach ja: ist er aber gar nicht...........

Und übrigens, sollte man ein Wohlbefinden nicht nur an ein Verhaltensmuster des Komfortverhaltens fest machen. Dazu gehören weitere Verhaltensmuster!
Wenn ich diese Aussage für voll nehmen würde, machen wir hysterischen Tierschützer uns ja seit Jahren völlig umsonst Sorgen, wenn ein Hund in einem Tierheim in seinem Zwinger speichelt, springt, bellt bis zum heiser werden, sich selber verstümmelt........., denn wenn ich diesen aus dem Zwinger nehme und mich mit ihm beschäftige, zeigt er innerhalb von kürzester Zeit eine Aufforderung zum Spiel und voller Dankbarkeit nimmt er Streicheleinheiten an.
Was machen wir uns also eigentlich Sorgen um den jeweiligen Hund...
ES GEHT IHM DOCH GUT !!!

Es geht hier aber nicht um persönliche Befindlichkeiten einiger Einzelner, sondern es geht, besser gesagt es ging, um das Leben eines Tieres.

Eines Tieres, was dem Deutschen Tierschutzbund anvertraut war und deren Geschichte in deren Obhut, viele Fragen und Vermutungen offen lässt!

Diese Fragen werden sie selber finden, wenn sie lesen!

Nur einige möchte ich laut stellen:

Wenn ein Hund im Alter von vier Jahren plötzlich innerhalb von wenigen Stunden, in einem derartigen Zustand kommt, dass er nur noch von seinen Qualen erlöst werden konnte.

WIESO wir kein unabhängiger Pathologe beauftragt, um die Todesursache festzustellen?
Gerade bei einem derartigen Fall, es wurde ja ermittelt!

WIESO wurde Angel von dem Tierarzt, wo er eingeschläfert werden musste, nicht in die unabhängige Pathologie gebracht, WIESO wurde der Leichnam von dem Tierarzt (der das Tierschutzzentrum betreut) stehenden Fusses abgeholt?

WIESO wurde im "stillen Kämmerlein" des Tierarztes (der das Tierschutzzentrum betreut) der Hund eigens von ihm obduziert?
Angel starb an einer Erkrankung (Herzbasistumor), welche keiner mir bekannten Tierärzte, worunter sich auch Kardiologen befinden, bei einem Hund im Alter von vier Jahren, mittelgrosser Rasse, jemals diagnostizieren werden konnte. Laut Lehrbuch ist natürlich alles möglich.

Ein unabhängiges pathologisches Gutachten wäre doch eine Entlastung gewesen? Oder konnte man sich die Kosten dafür nicht leisten? Wir haben es hier schliesslich ja nicht mit den "Bezirksärmsten" zu tun!

WIR KÖNNEN NUR VERMUTEN, WIE ALLES GELAUFEN IST!
Machen Sie sich bitte ihr eigenes Bild!

Christine Prochnow
Staffordshire-Hilfe e.V.


Dokumente:

  • Staatsanwaltschaft --> Hier klicken um den Text zu lesen.

     

    Wir möchten Ihnen danken, für die Zeit die Sie sich für das Gedenken an Angel genommen haben!
       

Bitte verwechseln sie in diesem Bericht nicht den örtlichen Tierschutzverein Kappeln-Süderbrarup und Umgebung e.V. mit dem Tier-, Natur- und Jugendzentrum Weidefeld (Einrichtung des Deutschen Tierschutzbundes).


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